Völkerschlachtdenkmal in Leipzig Heritus Ag

Eines der imposantesten Wahrzeichen von Leipzig ist das 91 Meter hohe Völkerschlachtdenkmal
Im Oktober 1813 fand vor den Toren Leipzigs die Schlacht der Österreicher, Preußen Russen und Schweden gegen Napoleon statt. Napoleon wurde niedergeschlagen. In Erinnerung an die größte Schlacht bis zum ersten Weltkrieg wurde 1898 mit dem Bau des Völkerschlachtdenkmals am Rande von Leipzig, nach den Plänen des Architekten Bruna Schmitz, begonnen.
Nach einer 15 jährigen Bauzeit wurde das unter Leitung von Clemens Thieme erbaute Denkmal 1913 eingeweiht. Die Finanzierung erfolgte ausschließlich durch Spenden und Lotterieeinnahmen. Die Kosten betrugen damals 6 Millionen Goldmark.

Mit seinen 91 Metern ist es das größte Denkmal in Europa.
Im Inneren des Denkmals sind in der Ruhmeshalle in der Kuppeldecke 324 etwa lebensgroße Reiter zu bestaunen. Die Krypta in der Halle stellt das symbolische Grab der über 120000 bei der Völkerschlacht gefallenen Krieger dar.
Auf einer Treppe über 500 Stufen, bzw. mit dem Fahrstuhl kommt der Besucher auf die 57 Meter hohe Aussichtsplattform. Von hier ist ein weiter Blick über Leipzig, mit seinen vielen weiteren Sehenswürdigkeiten und Gebäuden, aber auch in das wunderschöne Leipziger Umland, möglich.

Das Völkerschlachtdenkmal besitzt einen eigenen Chor, der regelmäßig zu Konzerten im Denkmal auftritt.
2003 begannen umfangreiche Sanierungsarbeiten, die bis zur 200 Jahr Feier 2013 beendet sein sollen. Die Kosten liegen bei etwa 30 Millionen Euro.
Für das höchste Denkmal in Europa wird gegenwärtig die Eintragung als Welterbe geprüft.

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